olivenöl extra vergine
Olivenöl ist in der mediterranen Küche allgegenwärtig. Und ähnlich wie beim Wein gibt es auch beim Olivenöl eindeutige Kriterien, an denen kulinarisch Kundige die Qualität erkennen. Leider ist dieses Wissen längst nicht so verbreitet wie das vom Wein. Die Masseria Petrelli beantwortet daher wichtige Fragen zu diesem kulinarischen Naturereignis in aller Kürze.
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Kaltgepresst ist längst nicht alles
Was sagen Bezeichnungen wie „kaltgepresst“ oder „extravergine“ über ein Olivenöl aus?
Alles und nichts. Top-Olivenöle sind bei 28 - 30 ° C gepreßt. Als kaltgepreßt gelten Öle aber sogar noch über 40 °C. Dies ist also keineswegs das alleinentscheidende Kriterium für ein hochwertiges Olivenöl. „Extravergine“-Öle dürfen ausschließlich direkt aus Oliven mechanisch gewonnen werden. Sie müssen einwandfrei in Geschmack und Geruch sein. Der Anteil an freien Fettsäuren (= Ölsäure) darf pro 100g maximal 0,8g betragen. Das Olivenöl der Masseria Petrelli erfüllt diese Kriterien natürlich. Als Olivenöl der Spitzenklasse bietet es aber noch viel mehr.
Wie muss ein gutes Öl schmecken?
Was zeichnet ein Spitzenöl wie das der Masseria Petrelli aus?
Hochwertiges Olivenöl hat eine leuchtende, gold- bis grüngelbe Farbe. Es riecht nach frischen grünen Oliven und zeichnet sich im Geschmack durch ausgewogene Schärfe und Bitterkeit aus. Genau dafür und für seinen zarten, nach Mandel schmeckenden Abgang schätzen Olivenöl-Kenner das Olivenöl extravergine der Masseria Petrelli. Es gibt etwa 440 Olivensorten in Italien und jede hat ihren eigenen Charakter. Unsere Celline Olivensorte aus dem Salent ist bekannt für ihr klassisch fruchtiges Aroma. Geerntet wird sie Ende November zum genau richtigen Zeitpunkt, wenn die Oliven von der grünen in die leichte Viola-Färbung übergehen. Jeder Jahrgang zeichnet sich durch andere geschmackliche Nuancen aus – genau wie beim Wein.
Was sind Polyphenole?
Und wovon hängt es ab, wie viel davon in einem Olivenöl enthalten ist?
Polyphenole sind pflanzliche Stoffe mit antioxidativer und entzündungshemmender Wirkung im menschlichen Organismus. Je mehr ein Olivenöl davon hat, desto gesünder ist es. Polyphenole sind es auch, die dem Öl Schärfe und Bitterkeit sowie die charakteristische Farbe und den Duft nach frischen Oliven verleihen. Deshalb werden für qualitativ hochwertige Öle nur unreife oder halbreife Oliven geerntet. Sie führen zu den hohen Anteilen an Polyphenolen und zu langer Haltbarkeit. Das Olivenöl der Masseria Petrelli weist einen Polyphenolwert zum Produktionszeitpunkt von 546 mg/kg auf (hochwertige Olivenöle sollten über mind. 275 mg/l verfügen) und beweist durch seine sensorischen Qualitäten, dass es in jeder Hinsicht zur Spitzenklasse gehört.
Handarbeit entscheidet
Wie wirkt sich die Erntemethode aus?
Nur die Ernte durch Handpflücken direkt vom Baum und zum richtigen Zeitpunkt garantiert, dass die Oliven nicht verletzt werden bzw. nicht oxidieren. Dann müssen die Oliven schnellstmöglich zur Ölmühle, bevor Fäulnisprozesse einsetzen, die das Öl verderben. Schließlich sollte die Verarbeitung in einer modernen Ölpresse erfolgen, die ganz aus Inox-Edelstahl besteht. Jeder Kontakt mit Plastik muss vermieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Weichmacher ins Öl gelangen. All dies wird bei der Masseria Petrelli beachtet und streng überprüft.
Noch mehr innere Werte
Was verraten Peroxidwert und Ölsäuregehalt?
Die Peroxidzahl gibt den Oxidationsgrad an. Je kleiner der Wert, desto frischer das Öl. Ein gutes Öl hat einen Peroxidwert von 4-8 meq02/kg. Masseria Petrelli schneidet da mit seinem Analysewert von 5,9 meq02/kg zum Produktionszeitpunkt sehr gut ab. Auch der Ölsäuregehalt sollte möglichst niedrig sein – was in der Regel nur durch Verarbeitung unreif oder halbreif geernteter Oliven zu erreichen ist. Das Olivenöl der Masseria Petrelli hat hier einen sehr guten Analysewert von 0,35% zum Produktionszeitpunkt.
Qualität hat ihren Preis
Welche Kosten stecken in einem Spitzenöl?
Allein das Handpflücken steht für 50% der Kosten. Die Verarbeitung in einer hochmodernen Ölmühle unter Sauerstoffausschluss, wie sie von der Masseria Petrelli genutzt wird, bringt zusätzlich höhere Kosten mit sich.
Geht es nicht auch billger?
Lohnt es sich, beim Olivenöl an der Qualität zu sparen?
Kaum. Oft werden bei „günstigen“ Ölen reife Oliven verarbeitet, die zwar einen hohen Ertrag liefern, aber in der Regel sensorisch fehlerhaft sind. Man erkennt dies zum Beispiel an fehlender Schärfe und Bitterkeit, da in diesen Ölen viel weniger Polyphenole enthalten sind.
Genuss ist ein Stück Lebensqualität
Guter Geschmack verkörpert unschätzbare Wert.
Die mediterrane Mentalität wird gerade wegen ihrer Genussfähigkeit geschätzt. Kochen und Essen werden mit allen Sinnen zelebriert. Und ganz selbstverständlich achtet man bei den Zutaten auf Frische und beste Qualität. Darin schwingt auch das Bewusstsein mit, dass die Früchte der Erde ein großes Geschenk für uns Menschen sind. Und die Einsicht, dass wir unser Bestes geben sollten, um diese Gabe zu würdigen. Genau das wollen wir mit unserem Olivenöl der Masseria Petrelli erreichen.
